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Zentrale Durfluss-Konzepte düngen die Meere

Durch zentrale Durchfluss-Konzepte geht wertvoller Pflanzendünger verloren

Felder und Weiden werden gedüngt, damit die Pflanzen besser wachsen und die Anbauflächen höhere Erträge bringen. Durch die Nahrungsaufnahmen geraten diese Düngersubstanzen (hpts. die Nährstoffe NPK: Stickstoff, Phosphor und Kalium) in uns Menschen, und werden hauptsächlich mit dem Urin wieder ausgeschieden.

Mit zentralen Konzepten fließen die Nährstoffe durch die Kanalisationen in die Kläranlagen, wo sie nur teilweise entfernt werden. Gelangen zu viele Nährstoffe in ein Oberflächengewässer, wie einen See, dann "eutrophiert" dieser - man sagt auch, der See "kippt um". Die Pflanzennährstoffe düngen den See und es kommt zu einem Massenwachstum von Algen. Sterben sie ab, sinken sie zu Boden. Dort werden sie von anderen Bakterien zersetzt und abgebaut. Diese benötigen dazu viel Sauerstoff. Der Sauerstoff wird also knapp im See - und die Fische ersticken.

Zudem gehen die Phosphatvorkommen der Erde zur Neige. Man schätzt, dass in einigen Jahrzehnten die Phosphatvorräte in den Abbaugebieten erschöpft sind. Phosphat ist also ein besonders wertvoller Rohstoff - der durch zentrale Durchfluss-Konzepte mit Nebenwirkungen vergeudet wird.



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