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Konzepte des Wassermanagements

Wassermanagement nach dem Stand der Technik

In den letzten hundert Jahren hat sich ein Wassermanagement System entwickelt, das nicht nachhaltig in unsere natürlichen Wasserkreisläufe eingebettet ist. Mehr noch, die zentralen Konzepte der Wasserver- und Entsorgung wirken sich nachteilig auf unsere Wasserressourcen aus - sowohl was die Wasserqualität, als auch die -quantität betrifft. Das Konzept hat folgende Stationen:
  1. Süßwasserentahme (Grund- oder Oberflächengewässer, z.B. Flüsse, Seen)
  2. Trinkwasserproduktion
  3. Gebrauch
  4. Abwasser
  5. Kanalisation
  6. (Kläranlage)
  7. Einleitung in Fiuss
  8. Ablauf in die Meere (Süßwasserverlust)
Es werden nur 10% des Abwassers weltweit behandelt - deswegen ist der Begriff Kläranlage in Klammern gesetzt. Das bedeutet, dass bei einer ungereinigten Abwassereinleitung in einen Fluss stromaufwärts, stromabwärts verdünntes Abwasser zur Wasserversorgung entnommen wird. Daher hat das System ainen nachteiligen Effekt - sowohl was die Wasserqualität, als auch -quantität betrifft.


Die Antworten auf fehlendes Wasser: Transport, oder Meerwasserentsalzung.

Nahezu alle Wassertransportvorhaben der Vergangenheit (z.B. "Texas Water Plan", "Sibirian Rivers Plan" und, sehr aktuell, das Ebro Projekt in Spanien, etc.) sind aufgrund öffentlichen Widerstandes und den enormen Investitionskosten gescheitert. Meerwasserentsalzung ist akzeptiert und weit ver­­breitet, aber mit 1,5 - 3 ¤/m³ sehr teuer. Da die Verwüstung zunehmend viele Regionen der Erde erfasst, ist Meerwasserentsalzung oft der einzige Ausweg - und Trinkwasser wird immer teurer.

Unsere Antwort: Gebrauchtes Wasser ist die naheliegendste Wasserquelle.

Häusliches Abwasser ist zwar verschmutzt, aber es ist Wasser -  und kann so als Ressource angesehen werden. Wir installieren Wasserrecyclinganlagen in Gebäuden. Natürlich wird kein Mensch die Vorstellung mögen, dass Toilettenspülwasser aus seinem Wasserhahn kommt. Daher muss das Abwasser getrennt in fäkalhaltige und nicht-fäkalhaltige Teilströme erfasst und abgeleitet werden. Mit unserer Technik wird Toilettenspülwasser zur Toilettenspülung wieder verwendet (das "wasserfreie WC"), und nur der nicht-fäkalhaltige Teilstrom zu Leitungswasser prozessiert. Das führt zur physischen Elimination von Abwasser und zur weitgehenden Wasserautarkie in Gebäuden - nahezu unabhängig von lokalen Wasserressourcen.



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