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Der Gebäudetyp bestimmt das Leitungsnetz

Normale Gebäudewasserleitungen

Ein Gebäude hat als Standard ein Abwasserfallrohr und eine Trinkwasserversorgungs- leitung. Je nach Gebäude kann diese noch einmal gesplittet werden in eine Heiß- und eine Kaltwasserleitung.

Zusätzliche Leitungen

Das Abwasserfallrohr wird grundsätzlich zur Ableitung von Schwarz- oder Braunwasser genutzt. Es braucht also bei Renovierungen nicht ersetzt zu werden. Auch die Trinkwasserzuleitung bleibt bestehen: Sie versorgt das Gebäude weiterhin mit Trinkwasser. Als zusätzliche Leitungen müssen nur eine Toilettenspülwasserversorgungsleitung mit kleinem Durchmesser, und ein Grauwasserableitungsfallrohr (mit deutlich geringerem Durchmesser als das Fallrohr für die Toiletten) in die Versorgungsschächte eingezogen werden.

Wenn Urinseparationstoiletten eingebaut sind, muss noch zusätzlich eine dünne Urinableitung eingebaut werden.

In neueren mehrgeschossigen Gebäuden hängen die Bäder und Toiletten normalerweise übereinander an den Versorgungsschächten. In diesen ist für die zusätzlichen Leitungen genügend Platz, da Versorgungsschächte mit einer Überkapazität für Nachrüstungen geplant sind. Die Umrüstung eines Gebäudes kann also leicht während einer Renovierung und sogar unter laufendem Betrieb erfolgen, da die Versorgungsschächte in modernen Funktionsgebäuden von außen zugänglich sind. Daher sind also oft keine Baumaßnahmen IM Gebäude notwendig – die gesamte Änderung der Leitungslegung findet nur innerhalb der Versorgungsschächte statt.

Was ist optimal für Ihr Gebäude?

Daneben gibt es aber auch Fälle, in denen es sinnvoll ist, nur teilweise die Teilströme zu trennen. Bei einigen Objekten beispielsweise ist eine getrennte Ableitung von Urin sinnvoll, während Braun und Grauwasser gemeinsam abgeleitet werden. Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gerne und erarbeiten für Sie den optimalen Ableitungsmodus für Ihr Objekt.

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